Produktionen 2005

MOUSETRAP (DIE MAUSEFALLE)
Ensemble:
MOLLIE RALSTON:

FALSCHLEHNER Stephanie



GILES RALSTON:

WINKLER Leopold

CHRISTOPHER WREN:

HAAG Nora

Mrs. BOYLE:

DUM Elisabeth

Major METCALF:

KLIOUEV Vladislav

Miss CASEWELL:

POLLMANN Natalie

Mr. PARAVICINI:

BERNHART Magdalena

Detective Sergeant TROTTER:

KAINZ Katharina

Licht- und Tontechnik:

SCHENK Andrea

Souffleur:

WACHHAUER Walter


Premiere am 20.06.2005, 3 Vorstellungen
Inhalt:
Mousetrap, a play by Agatha Christie
This masterpiece from the undisputed mistress of murder concerns a group of strangers stranded in a boarding house during a snow storm, one of whom is a murderer!

The suspects include the newly-married couple, a strange spinster with a curious background, an architect who seems better equipped to be a chef, a retired Army major, a strange man claiming his car has overturned in a snow drift, and an imposing female magistrate. Into their midst comes a policeman investigating a murder by probing everyone's background, rattling a lot of skeletons in the process. The audience will be delighted by Christie's superb craftsmanship and the surprising solution to this intriguing mystery!


keine Spendeneinnahmen
Medienberichte: Artikel auf der HTL-Homepage
"Die Mausefalle" nach Agatha Christie in der Kultur-µ

Am 20. und 21. Juni zeigten acht SchülerInnen der HTBL Hollabrunn, wozu sie im Stande sind, wenn sie gut gecoacht werden:

Unter Leitung ihrer Englisch-Lehrerin, Mag. Andrea Schenk, wurde das Kriminalstück "The Mousetrap" (dt.: "Die Mausefalle") nach Agatha Christie gekonnt und kurzweilig in der Hofmühle (Kultur-µ) gegeben. Agatha Christies Kriminalstück, 1947 entstanden, wird seit seiner Uraufführung im Jahre 1952 ununterbrochen jeden Abend in London gespielt und hält damit einen einsamen Rekord in der Theatergeschichte.
Ursprünglich im Ambassadors Theatre aufgeführt, zog es 1974 in das benachbarte, größere St. Martin's Theatre um. Am 25. November 2002 wurde das 50. Jubiläum im Beisein von Queen Elizabeth II. gefeiert. Im Laufe der Jahre wurde das Stück alleine in London ca. 22.000mal gespielt. Weiterhin wurde es bisher in 24 Sprachen übersetzt und in 40 Ländern aufgeführt. Damit erreichte es über 10 Millionen Zuschauer. Die Einnahmen aus den Autorenrechten kamen nicht Agatha Christie, sondern ihrem Enkel zugute.
Das Publikum wird darum gebeten, die Auflösung des Stückes nicht zu verraten, was bei der riesigen Anzahl der bisherigen Besucher ein wenig kurios anmutet. Dem Wunsch soll aber auch hier nachgekommen werden. Soweit einige Hintergrundinformationen aus "Wikipedia", der freien Enzyklopädie im Internet.
lle SchülerInnen der Hollabrunner Aufführung lebten sich gut in ihre Rollen ein und gaben ihnen einen Touch "Eigenes". Da ist das Ehepaar Mollie und Giles Ralston (gespielt von Stephanie Falschlehner und Leo Winkler), die einen Ehestreit auf der Bühne austrugen, der zu den schauspielerischen Höhepunkten des Abends zählte. Besondere Verwandlungskunst zeigten Nora Haag, Magdalena Bernhart und Katharina Kainz, die in männliche Charaktere schlüpfen mussten und das mit Bravour meisterten. Nora und Magdalena stellten Männer dar, die zunächst am meisten verdächtig sind, Mörder zu sein. Katharina spielte "Detective Sergeant Trotter", der eigentlich am unverdächtigsten ist. Elisabeth Dum verkörperte trotz ihrer Jugendlichkeit Mrs. Boyle, eine ältere, mürrische Dame, der man nichts Recht machen kann. Sie wird das zweite Mordopfer. Vladislav Kliouev sprang vier Wochen vor den Aufführungen für einen Mitschüler ein und konnte trotzdem Major Metcalf, einen pensionierten Major, überzeugend auf die Bühne bringen.
SchülerInnen der Privaten Höheren Lehranstalt für Lebensmitteltechnologie sorgten in der Pause für das leibliche Wohl, was den Theaterabend perfekt abrundete. HTBL-Direktor Hofrat Thomas Dietmaier hat angeregt, dass die Theater-Gruppe das Stück im Herbst wieder aufnehmen soll, um es Mitschülern zu zeigen. Eine erste Sondervorstellung für vier Klassen fand bereits am Donnerstag, dem 23. Juni, statt. Dies soll auch andere Schüler zu außergewöhnlichen Leistungen anspornen. Es bleibt zu hoffen, dass wir noch weitere Stücke in ähnlich professioneller Art vorgestellt bekommen.